Unsere Projekte
„Über(s)leben - Jugendliche gestalten einen mobilen Museumsraum"
Der Apfel im Juli in Naltschik
Ein Buch lesen und Urz trinken
Im Haus arbeiten
Ein Buch lesen und Urz trinken
Im Haus arbeiten
Der Apfel im Juli in Naltschik
(Naltschik: Stadt im Kaukasus
Urz: armenisch: Thymiantee)
Ajub-Khan (18) lebt mit Eltern und zwei Brüdern in der Motardstraße, im größten Flüchtlingsheim Berlins – ein riesiges Containerdorf am Rande der Stadt. Jeden Tag fährt er zum Deutschkurs nach Kreuzberg und am Nachmittag hat er Dienst im Tschetschenischen Kulturzentrum in der Prinzenallee. Dort unterrichtet sein Vater Ahmed ehrenamtlich an den Wochenenden. In einem kleinen Raum drängen sich ca. 20 Kinder von 6 bis 10 Jahren. An der Tafel hängen Tierbilder, die Kinder kennen die Namen der Tiere auf deutsch aber nicht in ihrer Muttersprache. Deshalb bringen ihre Eltern sie hierher, sie mühen sich an den Wochenenden mit tschetschenischen Lauten und Wörtern.
Am frühen Morgen vor dem Unterricht war Ahmed in Potsdam angeln, stolz zeigt er ein Dutzend Bleie in der Plastiktüte.
Konzeption und Projektbegleitung: Elke Bredereck, Nicole Andries, Johannes Girke
Kooperationen: Deutsch-kaukasiche Gesellschaft e.V., Mitte Museum am Gesundbrunnen
Gefördert durch: Fonds Soziokultur, Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
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