Aktuelle Projekte
(Zweite) Heimat Neukölln
Besondere Neukölln-Spaziergänge zur 650-Jahr-Feier
Neukölln hat Geburtstag. 650 Jahre wird der Bezirk alt, eine lange Geschichte, die immer von Einwanderung, persönlichen Neuanfängen, Armut und dem spannenden Zusammentreffen verschiedener Kulturen geprägt war.
Unterstützt durch das Kulturamt Neukölln werden anlässlich der 650-Jahr-Feier ganz besondere Stadtteilführungen vorgestellt. Zehn Frauen zeigen Besuchern ihre (zweite) Heimat Neukölln.
Perspektive wechseln - Geschichte anders erzählen
Was haben lange vergangene Ereignisse mit heutigen Erfahrungen von Migrantinnen oder den Töchern und Enkelinnen von Migrantinnen zu tun?
Die Konzepte sind erarbeitet, im Mai geht es los!
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Kids Corner 2
„Über(s)leben - Jugendliche gestalten einen mobilen Museumsraum“
Ajup-Khan kommt aus Tschetschenien, einem Land, in dem lange Jahre Krieg herrschte. Die äußere Ruhe der letzten Zeit wurde durch mehrere Morde und Verschleppungen von Menschenrechtlern durchbrochen. Hinter seiner Familie liegen Jahre der Angst und Verfolgung.
Er ist nicht lange zur Schule gegangen.
Seit 8 Monaten lebt er in Deutschland.
Deutsch macht ihm Spaß, im Schreibworkshop gelingt ihm, ausgehend von seinem Vornamen ein Gedicht.
Er wird mit seiner 15 jährigen Cousine, die vor zwei Monaten auch nach Deutschland floh und nun im selben Heim lebt, den Text später gestalten und im Jugendraum des Mitte-Museums ausstellen.
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Route 44. Stadtteilführungen mit Frauen und Mädchen vom Richardplatz
Expertinnen des Alltags
Stadtteilführungen der besonderen Art, mit Frauen und Mädchen aus Rixdorf, dem Kiez rund um den Richardplatz.
Vor 270 Jahren fanden dort böhmische Glaubensflüchtlinge eine neue Heimat, seit über 50 Jahren nimmt die Zahl der Neuköllner und Neuköllnerinnen zu, deren Eltern und Großeltern in der Türkei, in Palästina, in Ex-Jugoslawien und vielen anderen Länder aufgewachsen sind.
Ein Berliner Multi-Kulti-Kiez. Einwanderung ist dort Geschichte und Alltag, die Stadtteilführerinnen sind Zeitzeuginnen, die davon aus eigener Erfahrung und Anschauung berichten.
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Route 65. Stadtteilführungen von Jugendlichen im Wedding
City Guides mit Know-How
Lassen sie sich von jugendlichen Weddingern ihren Kiez zeigen. Den Ort, wo sie aufgewachsen sind, an dem sie zur Schule gehen und die Nachbarschaft gut kennen.
Sie sind Spezialisten des Alltags und können viel über das Zusammenleben der Anwohner berichten. Sie stellen Geschäfte und ihre Inhaber vor und können Auskunft geben, wie und wo sie ihre Freizeit verbringen.
Die Jugendlichen haben ihre Stadtteilrouten selbst erarbeitet. Herausgekommen sind sehr persönliche Einblicke in den Wedding, welche natürlich auch historisch interessante Orte enthalten.
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